Danke, liebe Jenni!!!! Ich habe auch einen Freund oder zwei und bin dann einfach nur stumm, weil ich nicht fassen kann wie einfach es selbst für kluge herzensgute Menschen wie meine Freunde ist, sich dem undifferenzierten „die da oben sind böse“ anzuschließen. Und ich habe Angst, denn wenn schon die klugen und herzensguten Menschen die Ausgangssperren als „Nazimethoden“ bezeichnen, dann macht sich in mir Panik vor dem Gefühl der weniger klugen und guten Masse breit, die die Demokratie außer Kraft gesetzt sieht, nur weil Bildzeitung und SZ einmal ins gleiche Horn blasen und sogar unisono mit der Politik Besonnenheit mahnen. Danke dir für deine Kraft, das alles auszuformulieren.
Frau Brichzin, vielen Dank für diesen Text. Ich habe mich gefreut mal wieder was von Ihnen zu lesen und ich kann Ihnen beipflichten. Ich empfinde es als ungemein schwer und belasten was ich tagtäglich im Bezug auf politische Entscheidungen in den Kommentarspalten der sozialen Medien lese (in der Corona-Krise fällt dies leider verstärkt auf). In Ihrem Text habe ich meinen eigenen Ärger wiedergefunden, ich kann mich Frau Fröhlich.Steffen nur anschließen, vielen Dank für die Kraft das alles auszuformulieren.
Ich habe mich aber auch selbst beim lesen ertappt, in dem Abschnitt in dem Sie von Lob und Anerkennung an Politiker und der Relativierung sprechen – dies ist mir tatsächlich auch im Zuge der aktuellen Lage beim Gedanken an Herrn Söder passiert.
Sehr geehrte Frau Brichzin, bin zufällig auf Ihren Text gestoßen und kann Ihren Freund mehr als verstehen. Es sind die kleinen Dinge des Lebens, die mich an dieser menschenverachtenden Corona Politik und deren Maßnahmen verzweifen lassen. Heute ging meine Brille kaputt und ich bräuchte dringend einen Optiker – geht nicht, alle wegen des Lockdown geschlossen. Manchmal ruft mich Nachts meine Mutter an, weil es ihr gesundheitlich nicht gut geht – sie wohnt ein paar Häuser weiter, hier in München. Wenn ich hingehe und wegen der Ausgangssperre in eine Polizeikontrolle gerate riskiere ich ein Menge Ärger und möglicherweise eine saftige Strafe. Finden Sie das alles in Ordnung? Ich empfehe Ihnen die Tagebücher 1933 -45 von Victor Klemperer. Die schleichende Entmündigung des Bürgers durch die Nazis, alle Maßnahmen gut begründet zum Wohle des Bürgers.
Grüße
Willy Brunner
Danke, liebe Jenni!!!! Ich habe auch einen Freund oder zwei und bin dann einfach nur stumm, weil ich nicht fassen kann wie einfach es selbst für kluge herzensgute Menschen wie meine Freunde ist, sich dem undifferenzierten „die da oben sind böse“ anzuschließen. Und ich habe Angst, denn wenn schon die klugen und herzensguten Menschen die Ausgangssperren als „Nazimethoden“ bezeichnen, dann macht sich in mir Panik vor dem Gefühl der weniger klugen und guten Masse breit, die die Demokratie außer Kraft gesetzt sieht, nur weil Bildzeitung und SZ einmal ins gleiche Horn blasen und sogar unisono mit der Politik Besonnenheit mahnen. Danke dir für deine Kraft, das alles auszuformulieren.
Frau Brichzin, vielen Dank für diesen Text. Ich habe mich gefreut mal wieder was von Ihnen zu lesen und ich kann Ihnen beipflichten. Ich empfinde es als ungemein schwer und belasten was ich tagtäglich im Bezug auf politische Entscheidungen in den Kommentarspalten der sozialen Medien lese (in der Corona-Krise fällt dies leider verstärkt auf). In Ihrem Text habe ich meinen eigenen Ärger wiedergefunden, ich kann mich Frau Fröhlich.Steffen nur anschließen, vielen Dank für die Kraft das alles auszuformulieren.
Ich habe mich aber auch selbst beim lesen ertappt, in dem Abschnitt in dem Sie von Lob und Anerkennung an Politiker und der Relativierung sprechen – dies ist mir tatsächlich auch im Zuge der aktuellen Lage beim Gedanken an Herrn Söder passiert.
Sehr geehrte Frau Brichzin, bin zufällig auf Ihren Text gestoßen und kann Ihren Freund mehr als verstehen. Es sind die kleinen Dinge des Lebens, die mich an dieser menschenverachtenden Corona Politik und deren Maßnahmen verzweifen lassen. Heute ging meine Brille kaputt und ich bräuchte dringend einen Optiker – geht nicht, alle wegen des Lockdown geschlossen. Manchmal ruft mich Nachts meine Mutter an, weil es ihr gesundheitlich nicht gut geht – sie wohnt ein paar Häuser weiter, hier in München. Wenn ich hingehe und wegen der Ausgangssperre in eine Polizeikontrolle gerate riskiere ich ein Menge Ärger und möglicherweise eine saftige Strafe. Finden Sie das alles in Ordnung? Ich empfehe Ihnen die Tagebücher 1933 -45 von Victor Klemperer. Die schleichende Entmündigung des Bürgers durch die Nazis, alle Maßnahmen gut begründet zum Wohle des Bürgers.
Grüße
Willy Brunner